Südamerika von Peter Krämer
Das Buch: 8 Monate lang
fuhr ich
Es wurde Zeit, daß sich etwas
änderte. 4 Jahre Arbeit,
das war vorerst genug. Eigentlich hatten wir eine Fahrt durch Afrika geplant,
aber zu dieser Zeit gab es dort in einigen Ländern gewisse
Unstimmigkeiten. Südamerika ist auch nicht schlecht - dachten wir uns. Und
wir haben es in keiner Weise bereut.
In acht Monaten fuhren wir mit
unseren Motorrädern von Buenos Aires aus zuerst nach Ushuaia auf
Feuerland, dann mehrmals die Anden zwischen Chile und Argentinien querend nach
Norden. Von La Paz in Bolivien aus machten wir mit Bus und Bahn einen Abstecher
nach Machu Picchu in Peru. Pünktlich zur Regenzeit kamen wir dann ins
bolivianische Tiefland, und dort waren natürlich alle Straßen
überflutet. Auf einem alten hölzernen Frachter ging es daher die
Seitenflüsse des Amazonas flußabwärts nach Brasilien.
Pünktlich zum Karneval kamen wir am Rosenmontag in Brasilien an.
Einige Stunden ging es mit dem
Motorrad über Land nach Porto Velho, dann wieder mit einem Schiff auf dem
nächsten Fluß nach Manaus. Auf diesem Schiff lernte ich Mariene
kennen und das sollte Folgen haben...
Knapp zwei Wochen blieben wir in
Manaus, dann hieß es Abschied nehmen und über Land ging es über
endlose rote Pisten durch den Djungel nach Venezuela. Durch die Gran Sabana mit
ihren Tafelbergen ging es den weißen Karibikstränden entgegen.
Mittlerweile hatte mich die Sehnsucht
nach Marine gepackt und Nordamerika konnte mir gestohlen bleiben. ich wollte
zurück nach Brasilien - aber nicht gleich. Kurt verkaufte sein Motorrad in
Venezuela und ich schickte meine BMW von Caracas nach Hause. Über
Von modernen Überlandbussen mit
Video bis zu kleinen klapprigen Nebenstraßenbussen - die Bandbreite der
Verkehrsmittel war durchaus beachtlich. Von Venezuela fuhren wir durch
Kolumbien nach Ecuador. Die Galappagos-Inseln gehören zu Ecuador und eine
Woche lang schipperten wir mit einem Boot und netten Leuten zwischen den Inseln
mit ihren vollkommen angstlosen Tieren umher.
Wieder zurück auf dem Festland
trennten sich unsere Wege: Kurt's Weg führte über Mittelamerika in
die USA und ich flog zurück nach Brasilien. Mit Mariene fuhr ich vier
Wochen lang von Manaus aus den Amazonas abwärts und die Küste entlang
nach Recife.
Nach acht Monaten brachte mich schließlich
ein Flugzeug wieder nach Hause. Eine schöne Zeit war zu Ende. Zuhause
wartete sehnsüchtig meine BMW auf ihre Entstaubung, und
tatsächlich war der rote Pistenstaub bis in die letzte Ritze gedrungen.
Der tägliche Broterwerb ließ sich nicht lange vermeiden und nach
zwei Jahren war das Maß voll:
Es wurde Zeit, daß sich etwas
änderte. Meine BMW und ich waren reisebereit und dann war es soweit: Auf
nach Westafrika! Aber das wird ein anderes Buch...
Kontakt: ![]()
Ein Superbuch über eine Reise von Jolanda und Ingo Hoffmann mit einem 4x4 durch Afrika ist
"Erfahrung AFRIKA"
Nähere Infos: http://www.zebrastreifen.com/
Eine sehr schöne Hompage hat Grant Johnson. Es ist so etwa wie eine Plattform für Motorrad-Reisende, die 'on the road' sind. Man erfährt, wer sich wo in der Welt rumtreibt, wo es Probleme gibt und wie sie gelöste werden. Sehr sympathisch gemacht! Dies ist Grant's Text zu seiner Hompage:
"Around the World
Travellers Grant and Susan Johnson,
Horizons Unlimited World
Motorcycle Travel:
http://www.horizonsunlimited.com/
Horizons Unlimited
Motorcycle Travellers' e-zine:
http://www.horizonsunlimited.com/newsletter/
Horizons Unlimited
Motorcycle Travellers' Bulletin Board:
http://www.horizonsunlimited.com/bulletin/
Ein paar schöne homepages von Freunden:
http://www.undwiederunterwegs.de/ von Uli Wahl
http://www.jonsonglobetrotter.de/index.php von Rolf Johannesson
http://www.untenberger.de/ von Franz Josef Untenberger
Interessant sind auch Bücher von Ulrich Sackstedt. Einige seiner Bücher handeln vom Auswandern nach Südamerika und Australien. Er ist auch daran interessiert Auswandererschicksale kennenzulernen.

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für Globetrotter e.V.